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Sicher unterwegs im Winter - Tipps für Autofahrer

Schnee und Eis stehen sind jetzt an der Tagesordnung: Auf was Autofahrer achten sollten

Autofahrern wird empfohlen, wachsam zu sein, denn Frost und Laub verwandeln die Straßen oft in Rutschbahnen. Für den Bremsweg heißt das: Er kann dreimal so lang sein. Zudem sollte man die Geschwindigkeit an die jeweiligen Sicht- und Straßenverhältnisse anpassen. 

Wer im Winter mit dem Auto über weite Strecken unterwegs ist, sollte sich entsprechend vorbereiten: Zwischen November und März kann es nicht nur im Hochgebirge zu heftigen Schneeschauern und Glättebildung auf den Straßen kommen. Besonders schnell kann es zum Beispiel in Waldschneisen oder auf Brücken glatt werden. Brücken werden nämlich von zwei Seiten, von oben und unten gekühlt, so dass sich schon aus geringen Mengen Feuchtigkeit, etwa aus der Luft bei niedrigen Temperaturen Glatteis bilden kann. Waldschneisen sind deswegen tückisch, weil die Sonne tagsüber Reif oder Glätte abtaut.  Wenn die Sonne untergegangen ist, dann bildet sich allein schon aufgrund der niedrigen Bodentemperaturen schnell wieder blitzblankes Eis

Mit der richtigen Vorbereitung mobil und sicher durch die kalte Jahreszeit

Winterreifen, Frostschutzmittel, Batterie, Licht – die winterlichen Temperaturen und Witterungsverhältnisse erfordern von Autofahrern besondere Vorsorge, um sicher und pannenfrei durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

Tipps, wie Autofahrer ihr Fahrzeug fit für den Winter machen können:

Die Bereifung ist das A und O bei winterlichen Straßenbedingungen. Wer bei Eis oder Schnee unterwegs ist, muss mindestens Reifen mit M+S-Kennung verwenden. Der ADAC empfiehlt Reifen mit Schneeflockensymbol und Profiltiefe von mindestens vier Millimetern. Besonders in Regionen mit hohem Schneeaufkommen gehören Schneeketten an Bord.

Gute Sicht ist gerade bei frostigem Schmuddelwetter wichtig! Deswegen gilt es das Wischwasser mit entsprechendem Frostschutz zu versehen, damit die Leitungen nicht einfrieren. Das „Sommerwischwasser“ ist komplett auszutauschen, um Flockenbildung zu vermeiden.

Nach dem Auffüllen mit Winter-Scheibenreiniger ist die Anlage so lange zu betätigen, bis sich die Mischung über Pumpe und Leitungen bis hin zu den Düsen verteilt hat. Wer abends eine Abdeckfolie auf die Scheiben legt, muss morgens nicht kratzen. Durch alle Scheiben muss freie Sicht sein, ein „Guckloch“ reicht keinesfalls, ist gefährlich und kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Frostschutzmittel gehört unbedingt in das Kühlsystem des Motors. Mindestens -25° Celsius sollten sichergestellt sein - an der Tankstelle oder in der Werkstatt lässt sich das mit einem Prüfgerät recht einfach kontrollieren.
Funktionierende Beleuchtung ist in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig. Deshalb ist der Rundgang ums Auto obligatorisch: Alle Leuchten in Funktion? Die Scheinwerfer-Einstellung sollte man in Fachbetrieben oder beim ADAC kontrollieren lassen.

Die Autobatterie führt im Winter die Pannen-Hitliste der ADAC Straßenwacht an, denn sie ist in der kalten Jahreszeit stark belastet. Wenn die Batterie bereits bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt den Anlasser nur noch müde durchdreht, dann sollte die Batterie unbedingt geprüft und gegebenenfalls rechtzeitig ersetzt werden.

Auch im Fahrzeug sollten Vorkehrungen getroffen werden. Ein sauberes (Leder-)Tuch sorgt für freie Sicht, sollten die Scheiben von innen beschlagen sein. In Zeiten der Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung wird das Schloss meist gar nicht mehr benutzt. Damit die Mechanik jedoch nicht verharzt, sollte das Türschloss trotzdem ein paar Mal im Jahr mit dem Schlüssel bedient werden. Nur so kommt der Besitzer auch ins Auto, wenn die Batterie in der Fernbedienung leer ist. Wer dann noch ein Türschloss-Enteisungsspray "griffbereit" in der Tasche und nicht im Auto liegen hat, ist auf der sicheren Seite. 

Für längere Fahrten sind eine Decke, Kekse, eine Thermoskanne mit warmen Getränk, warme Kleidung und feste Schuhe sowie ein voller Tank sinnvoll. 

Fahrsicherheitstraining im Winter

Die wenigsten Autofahrer haben mit ihrem Fahrzeug schon mal Grenzsituationen erlebt.
Deshalb gilt auch jetzt zu dieser Jahreszeit: Besser jetzt als nie trainieren!

Buchen Sie Ihr Training, um auch in der kalten Jahreszeit sicher unterwegs zu sein. Hier geht es zu unseren Pkw-Trainings.

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